Homöopathie
Doktor Samuel Hahnemann entwickelte 1820 das homöopathische Heilverfahren der Alternativmedizin. Seid Anfang 1830 wird die Homöopathie in der ganzen Welt angewendet.
In Deutschland gilt sie als anerkannte Heilmethode seid 1978.
Der Name Homöopathie stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie gleich, gleichartig oder das Leid, die Krankheit. Der Namensgebende Glaubenssatz beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip und bedeutet soviel wie gleiches mit gleichem behandeln.
Das Auswahlkriterium für ein Homöopathikum ist, das es an gesunden genauso wirken könnte wie bei dem Kranken. Darum wird dem Gesunden das Arzneimittel genauso verabreicht nur in geringerer Potenz.
Die Klassische Homöopathie wurde aus der Not heraus benannt, um sich aus dem breiten Spektrum der Homöopathen abzuheben. Hier wird noch nach der Grundlehre von Samuel Hahnemann und deren Weiterentwicklung von Hering, Kent und seinem Schüler Bönninghausen unter anderen behandelt. Der gravierende Unterschied zu anderen homöopathischen Heilmethoden besteht darin, dem Patienten immer nur ein Mittel zu verabreichen in einer mittleren bis hohen Potenz.
Bei anderen Methoden der Homöopathie wird auf sogenannte Komplexmittel zugegriffen, die aus mehr als nur einem Mittel bestehen. Hahnemann schrieb aber es sei nicht nötig mehr als nur ein Mittel für ein Symptom zu verwenden.
Das Mittel wird nach gründlicher Untersuchung des Klienten, individuell auf ihn abgestimmt. Die Klassischen Homöopathen behandeln akute und chronisch leidende Patienten.
Die Grundlage für die Wahl eines Mittels sind ausgezeichnete Kenntnisse über Symptom und Wirkung die die Arznei bei gesunden Klienten auslösen kann. Einerseits werden diese Kenntnisse durch Arzneimittelprüfungen erlangt und zweitens beruht die Wahl des Mittels aus der Anamnese des Patienten.
Die Homöopathische Anamnese ist im Gegensatz zur naturwissenschaftlichen Anamnese viel intensiver erstellt.
Hier wird dem Symptom das für die Verstimmung der Lebenskraft durch Befragung und Beobachtung intensiv nachgegangen. Nur somit ist es einem Homöopathen möglich das perfekt auf ihn abgestimmte Mittel zu finden. Das Ziel in der Klassischen Homöopathie ist es immer das Mittel herauszufinden das schon bei dem gesunden ähnliche Symptome hervorgerufen hat wie der kranke sie hat. Die Wertigkeit eines Mittels liegt zwischen 1-4 . Eine dementsprechend Hohe Wertigkeit von 3 oder 4 erhält nur ein Mittel das viele nachweisliche Kriterien für seine Wirksamkeit erbracht hat.
Da hohe Potenzen sehr wirkungsvoll sind , wird von den Homöopathen gefordert diese nur unter strenger Beobachtung zu verabreichen. Gegenanzeigen sind in der Klassischen Heilmethode der Homöopathie nicht bekannt außer bei schwangeren und stillenden, bei Allergien oder bei Alkoholmissbrauch. Aber auch hier wird sie der behandelnde Klassische Homöopath bestens beraten.
Als Nebenwirkung wird bei Homöopathen die Erstverschlimmerung erwähnt die am Anfang der Behandlung eine Verstärkung der Symptome hervor ruft. Hier wird aber nach dem homöopathischen Repertorium auch nur das Mittel herausgesucht das die beste Wirksamkeit hat.
Aufgrund ihrer Wirksamkeit und Ihrer schonenden Heilmethode erfreut sich die Klassische Homöopathie immer größerer Beliebtheit. Der Boom begann mit der Medizin Krise von 1920 und die Tendenz ist weiter steigend.

