Shiatsu
Als Shiatsu bezeichnet man eine aus dem japanischen Raum stammende Form der Körpertherapie, die sich aus der traditionellen chinesischen Massage entwickelt hat. Shiatsu zählt in Deutschland zur Alternativmedizin und bedeutet dabei soviel, wie Fingerdruck. Seit dem Beginn des letzten Jahrhunderts hatten Therapeuten in Japan versucht, verschiedene Arten der energetischen Körperarbeit mit manuellen Behandlungsmethoden zu verbinden. Die Bezeichnung Shiatsu sollte dazu dienen, die Abgrenzung dieser neuen Therapieform zu den traditionellen Entspannungsmassagen deutlich zu machen.
Shiatsu Behandlungsmethoden
Bei einer Shiatsu-Behandlung kommen nicht nur die Hände, sondern der ganze Körper des Behandelnden zum Einsatz, weshalb sie bei ihrer Auswahl stets darauf achten sollten, dass er gut ausgebildet, achtsam und sensibel zu Werke geht. Dabei ist es wesentlich, dass nicht so sehr die reine Muskelkraft im Mittelpunkt steht, sondern vielmehr der Versuch, im Verlauf der der Shiatsu-Behandlung eine energetische Beziehung zum Patienten zu etablieren, welche die positiven Wirkungen der Behandlung begründet. Das Ziel einer Shiatsu-Behandlung ist es, durch Berührung sowohl die physische, als auch die emotionale sowie geistige Verfassung des Patienten zu verbessern. Die positive Wirkung der Shiatsu-Behandlung auf die körperliche Verfasstheit zieht zumeist auch eine positive Veränderung auf die Psyche nach sich.
Anwendungsgebiete für Shiatsu
Als alternatives Heilverfahren wird Shiatsu vor allem eingesetzt, wenn sie unter Erkrankungen des Bewegungsapparates, z.B. bei Hüft-, Knie-, Schulter- oder Rückenbeschwerden leiden. Obwohl Shiatsu zur Alternativmedizin zählt, wird die Behandlung vom Großteil der deutschen Krankenkassen anerkannt und der grösste Teil der Behandlungskosten (zwischen 70-90%) dem Patienten erstattet. Sie sollten sich jedoch stets bei ihrem Versicherungsträger erkundigen. Meist werden die Kosten durch eine Zusatzversicherung abgedeckt.

