Tai Chi

Schattenboxen

Tai Chi ist eine aus China stammende Form des Kampfsportes - des Schattenboxens. Seit Jahrtausenden wird es gleichermaßen als Kampftechnik, Heiltechnik und Meditationstechnik praktiziert. Das chinesische “tai” bedeutet groß und “chi” bedeutet Energie. Und darum geht es in allen Übungen: um die Stärkung und Förderung des Energieflusses (auch Lebensstrom genannt) im Körper. Die Übungen des Tai Chi sollen alle hochkonzentriert (meditativ), sehr langsam und fließend ausgeführt werden. Dabei geht es vor allem um den sogenannten Nutzen der Langsamkeit. Tai-Chi Übungen sehen einfach aus und scheinen mit ihrem gemächlichen Tempo weit entfernt davon zu sein, Energie zu verleihen. Aber obwohl man die leichten und fleißenden Bewegungen so langsam ausführt, bringen sie doch Ihr Herz auf Touren, lockern Ihre Glieder, beschäftigen Ihren Geist und bringen Ihren ganzen Körper in Fahrt. Außerdem hilft Tai Chi als eine Form von “bewegter” Meditation äußerst wirksam den Stress, einen der mächtigsten Kraftverzehrer, abzubauen.

Tai Chi an der frischen Luft

Fast alle Fitnesscenter sind bestens ausgestattet - mit den modernsten Geräten, an denen man Kraft und Ausdauer trainieren kann. All das ist gut, sehr gut sogar, aber… Sie müssen sich auch an der frischen Luft bewegen. Der Körper muss unbedingt Sauerstoff tanken! An Möglichkeiten fehlt es zum Glück nicht. Am besten, man verlegt die Tai-Chi Übungen in eine ruhige Ecke eines Parks. Bei kühler Witterung verbraucht Ihr Körper bis zu fünf Prozent mehr Kalorien, was möglicherweise Ihrer schlanken Linie zugute kommt. Sportliche Aktivitäten im Freien erfrischen nämlich nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele.